Die Simulation basiert auf Phasen, die ein Jahr abbilden. Im Rahmen einer Simulation können zwischen zwei bis fünf POL&IS - Jahre erreicht werden. Dies dependiert von der Länge der Simulation und der Dauer der Konferenzphasen.
Der Ablauf der Simulation ist bestimmt durch Beratungsphasen in den Regionen, durch diplomatische Bemühungen auf dem internationalen Parket und durch den Handel an der Börse. Hinzu kommen öffentliche Reden vor der UN-Vollversammlung oder bei Konferenzen.
Ein POLIS - Jahr
1. Phase: Beratung
2. Phase: Produktion / Kartenarbeit
3. Phase: Kurzberatung I
4. Phase: Handel / Verhandlungen
5. Phase: Kurzberatung II
6. Phase: UN-Vollversammlung
7. Phase: Konferenzen
8. Phase: Ereignisse / Konflikte
Im Einzelnen:
Die Beratungsphasen – sind ausschließlich innerhalb der Region durchzuführen. In der ersten Phase werden die Grundlagen für das Jahr gelegt. Die Richtlinien und Ziele der Politik müssen festgelegt werden. Es müssen folgende Fragen beantwortet werden:
Bei der Produktion / Kartenarbeit laufen zwei Phasen gleichzeitig, aber getrennt. Der Wirtschaftsminister setzt seine Vorgaben aus der Beratungsphase in das Produktionsformular um und der Staatsminister in Absprache mit seinem Regierungschef nimmt die Stationierung der Truppen vor. Währenddessen widmet sich der Oppositionsführer dem Ausfüllen des Umweltformulars und entwickelt sein eigenes politischen Programm, mit einer eigenen Strategie.
Im Anschluss daran gibt es eine Kurzberatungsphase. Hier müssen die Ergebnisse der sicherheitspolitischen Entwicklungen weltweit ebenso einbezogen werden, wie die wirtschaftlichen Planung für das nächste Jahr und damit verbunden den Ausgleich von Defiziten und den Verkauf von Überschüssen. Der Wirtschaftsminister berät den Regierungschef, welche Verträge er in der nächsten Phase schließen sollte, da er während der nächsten Phase nicht konsultiert werden kann. Der Staatsminister berät den Regierungschef bezüglich Innen- und Außenpolitischen Fragestellungen. Der Oppositionsführer versucht seinen Einfluss geltend zu machen und bringt umweltpolitische Aspekte zu Gehör.
Dann geht es in die Phase Handel / Verhandlungen. Die Wirtschaftsminister, örtlich getrennt von den anderen Teilnehmern, versuchen durch den Handel ihre Defizite bei den Industrie-, Agrar-Gütern auszugleichen, bzw. genug Energie und Rohstoffe einzukaufen, damit der Industriesektor im nächsten Jahr auch arbeiten kann. Überschüsse versucht er gewinnbringend zu verkaufen, um Devisen ins Land zu holen.
Für den Regierungschef seinerseits gilt es mit anderen Verträge zu schließen, um die Versorgung der Bevölkerung längerfristig zu sichern; Kooperationsverträge zu schließen, um Sicherheitsgarantien zu gewinnen und die Umweltproblematik in den Griff zu bekommen. Er darf als einziger völkerrechtlich bindende Verträge schließen. Er kann dennoch den Staatsminister dazu bevollmächtigt Verträge zu schließen. Dies bedarf allerdings der Schriftform. Der Oppositionsführer kann seinerseits Verträge schließen, die im Falle seiner Wahl oder Machterlangung Gültigkeit erlangen.
Die Kurzberatung im Anschluss sorgt dann für einen erneuten Informationsaustausch innerhalb der Akteure der Region. Die Ergebnisse des Handels und der Vertragsvereinbarungen werden besprochen. Darüber hinaus muss die Rede vor dem Plenum der Vereinten Nationen vorbereitet werden. Diese hält üblicherweise der Regierungschef.
Bei der Versammlung der Vereinten Nationen reden die Vertreter des UN-Generalsekretariats, der Presse, der Weltbank sowie die Vertreter der Regionen. Hier dürfen Anträge auf Konferenzen oder Verfahrensänderungen formuliert werden, die am Ende abgestimmt werden. Natürlich müssen sich die Referenten auch den Fragen des Plenums stellen. Im Anschluss erfolgt dann die Beschlussfassung über die Anträge.
Beschlossene Konferenzen werden dann im Anschluss der UN-Vollversammlung durchgeführt. Den Vorsitz führt entweder der UN-Generalsekretär oder das Land, welches den Antrag eingebracht hatte. Die Ergebnisse werden dann über die Presse verbreitet.
Am Ende eines Jahres stehen die Nachrichten über die Auswirkungen der Programme und besondere Ereignisse in der Regionen, auf welche die Regierungen reagieren müssen. Darüber hinaus können nun Konflikte, wie Putsch oder militärische Auseinandersetzungen auftreten:
Damit endet des Jahr und ein Neues beginnt mit der Beratungsphase.